Bevor ihr diesen Beitrag lest, macht bitte die Lautsprecher an und spielt das folgende Lied ab. Selbst im Text steckt so viel Wahres. Ein Klasse Song, der viel Stimmung dieser Stadt transportiert:
So nun ist es vorbei, mein Wochenende in New York! WOW! Was soll ich sagen - eine gigantische Stadt - bombastisch, beindruckend, umwerfend - genau wie der Big Band Sound, den ihr gerade hören solltet.
Wie hat es angefangen? Los ging es mit Christian und Roland aus dem College am Freitagmorgen um 5 Uhr. Wir mussten nach Toronto - Startschuss. Die Studentenfahrt von ISX zum Big Apple!
Nach langer Busfahrt, viel Stau - endlich, das Ziel unserer Reise ist nicht mehr weit. Nach kurzem Einchecken direkt in das Herz der Stadt, von der man singt, dass sie niemals schläft. Tausende von Lichtern, unzählige Leinwände und Bildschirme - der Times square - eine echte Reizüberflutung.
Am nächsten Morgen wurde sich das Spektakel von oben angeguckt - 259m, 70 Stockwerke über den Straßen. Eine wunderbare Sicht, strahlend blauer Himmel, tausende Hochhäuser fast soweit das Auge reicht. Anschließend auf zum UN-Gebäude - 15min Aufenthalt - Chagalls Peace-Fenster und eine verknotete Pistole. Wer zu spät am Bus ist muss singen: "It's up to you New York, New York"...oder besser "Brasil, lalalala". Es folgt der Gang in die Stadt über die Brooklyn Bridge, sowie eine Bootstour zur "Statue of Liberty" oder offizieller "Liberty Enlightening the World". Die Skyline von New York liegt bzw. baut sich vor uns auf. Überall Fotoapparate, an der Westseite wird gedrängelt - hier ist die Sicht am besten. Vom Boot geht es gemütlich über die Wallstreet zum Ground Zero. Man hält einen kurzen Moment inne, hat so viele Bilder von vor 10 Jahren im Kopf und kann in diesem Moment aber keine Verbindung herstellen - erst im kleinen Shop/Museum kann ich mit Hilfe von Büchern und Dokumenten die Geschehnisse verknüpfen. Nachdenkliche Minuten. Außerhalb ist der ganze Bereich eine große Baustelle, hier entsteht das demnächst höchste Gebäude New Yorks, das World Trade Center 1. Mittlerweile wird es dunkel, wir treffen uns wieder am Bus und fahren ein zweites Mal zum Times Square. Fündig werden wir bei der Suche nach einem Club mit Livemusik um diese Zeit noch nicht - trotzdem wird noch was gegessen, danach geht es ins Hotel. Wir sind müde und voller Erfahrungen die verarbeitet werden wollen. Licht aus!
Der zweite Tag beginnt mit einem Ohrwurm von den Beatles. Auch die Spuren einer der erfolgreichsten Bands führen in diese Stadt. Jeder der etwas von sich hält, hat hier irgendwo einen Meilenstein hinterlassen. Am Central Park trifft man das John Lennon Denkmal vor seinem Wohnhaus. Im Kopf die "Long and winding road" und "Imagine" - der Park lädt zum Träumen und Verweilen ein. Drei Stunden Freizeit: Shopping auf der 5th Avenue, schlendern durch den Park - eine tolle Kombination. Spätes Mittagessen bei Spidermans Pizzabude. Auf in die Chinatown und nach little Italy. Wieder Shopping, diesmal erfolgreicher. Es wird langsam dunkel! Schlechte Falafel zum Abendessen, dann wieder ins Hotel. Kurz Ausruhen, Füße hochlegen denn es wird legen...wartet gleich habe ich es...där. Am letzten Abend gab es die Möglichkeit mit der Limousine durch New York zu fahren. Eine sehr feine Sache, die sich unser Reiseführer da überlegt hat. Im Schnelldurchgang das ganze Programm nochmal abfahren. Aussteigen Fotos machen, die Aussicht genießen, die Luft der Megastadt einatmen. Gegen halb drei ist endgültig Schluss, ein letztes Mal von dieser Stadt träumen...Heimfahrt.
Schnell habe ich euch das Programm der Fahrt aufgeschrieben und so schnell wie sich der Text auch liest, so schnell war das Wochenende auch vorbei. Ich habe diese Stadt genossen, neue Eindrücke und Impressionen für mein Leben gesammelt. Wir hatten eine tolle Reisegruppe, ich durfte einige sehr nette Menschen kennenlernen und die Zeit ging natürlich viel zu schnell vorbei. Zwei Tage New York sind zu knapp, aber ich komme ganz sicher wieder - dann für mindestens eine Woche oder länger. In dieser Stadt gibt es einfach zu viele Ecken, die entdeckt und verstanden werden wollen. Dafür braucht es Zeit, aber für die ersten Eindrücke war diese Fahrt einfach genial. Das Leben unterwegs ist eben spannend und abwechslungsreich.
Jetzt geht aber mein Alltag wieder los. Die Arbeit ruft, auch das eine Erkenntnis die ich am Wochenende gewonnen habe: Ich arbeite um zu leben, nicht umgekehrt! New York war leben, die Stadt ist voller Bewegung und schläft einfach nie...
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